Zwerithaler

Zum anderen bezieht sich das „Zwischen“ auch auf den Wein selbst – ist er doch praktisch der Inbegriff eines gemischten Satzes. Im pittoresken Garten gedeiht eine Vielfalt an Rebsorten, die aus Urzeiten stammen und längst nicht mehr alle bekannt sind.

Wen wundert es da, wenn der Zwerithaler des Tegernseerhofes jedes Jahr aufs Neue mit seinem Aromenspiel überrascht? Man weiß nie, welche Nuancen sich stärker in den Vordergrund drängen, welche Tonarten sein Nachhall anstimmen wird.

Dieses spannende, mystische Element macht viel vom Charme des Weines aus. Denn bei aller Überraschung ist eines sicher: eine elegante Textur – ausdruckstark am Gaumen und mit reifer, feiner Säure, die immer exzellent harmoniert und dem Wein sein enormes Reifepotenzial verleiht.